Achtsamkeit

Das Leben im Tinyhaus findet nicht nur im Haus, sondern auch davor und drum herum statt. Das bedeutet, dass bei einem kleinen Wohnraum das Leben draußen eine größere Rolle spielt, als in einer normalen Wohnung oder einem normalen Wohnhaus bei denen dicke Wände, Flure und große Räume viel Abstand zum Nächsten bieten.
Das Leben im Tinyhausdorf scheint auf den ersten Blick romantisch, es erfordert jedoch Achtsamkeit der Bewohnenden und der Besuchenden.

Die Tinyhäuser stehen nah beieinander, dass bedeutet, dass man automatisch am Leben der Nachbarn teilnimmt. Man hört Gespräche, die vor dem Haus geführt werden, Musik, die läuft, sieht die Menschen die ein und ausgehen und riecht Zigarettenrauch und den Grill.
Auf Dauer möchte das niemand.

Achtsamkeit bedeutet im Tinyhausdorf, dass wir aufeinander Rücksicht nehmen. Wir verlegen laute und/oder geruchsintensive Zusammenkünfte auf das Gemeinschaftsgrundstück. Wir halten uns an die allgemeinen Ruhezeiten.
Wir hören Musik mit Kopfhörern. Wir kündigen Lärm an.
Wir sprechen respektvoll miteinander!

Im Sommer sind die Türen und Fenster offen um zu lüften. Dies muss nicht bedeuten, dass man für Besuch offen ist. Auch wenn man sich im Garten aufhält, heißt dass nicht zwangsläufig, dass man gesprächsinteressiert ist.

Baulärm und andere lärmintensive Arbeiten an Haus und Stellplatz sind nur von Oktober bis März durchzuführen.

Besuche im Tinyhausdorf sollten mit den betreffenden Personen abgesprochen sein. Niemand möchte beim Sonnenbaden vor dem Haus von Neugierigen gestört werden. Das Tinyhausdorf ist ein Privatgrundstück. Auch die Parkplätze dürfen nur von den Bewohnenden des Tinyhausdorfes genutzt werden.

Dachterrassen dürfen genutzt werden, wenn sich dadurch niemand auf den Teller geschaut fühlt.